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Aufnahme und Zusammenarbeit bei ZiLE

Ein guter Lernweg beginntmit einer sorgfältigen Einschätzung.

Sie müssen vor dem ersten Gespräch noch nicht wissen, welches Angebot das richtige ist. Im ersten Schritt geht es darum, die aktuelle Situation zu verstehen, Fragen zu klären und gemeinsam einzuordnen, welcher nächste Schritt sinnvoll sein kann.

Der erste Schritt ist keine Anmeldung.Der erste Schritt ist Orientierung.
Vor Ort in KyritzOnline deutschlandweitIndividuelle EinschätzungPersönliche BegleitungKein pauschales Förderprogramm
Das erste Gespräch dient der Orientierung und verpflichtet zu keiner weiteren Begleitung.
Passt Lerntherapie?Diagnose?Online oder vor Ort?LRS?Was braucht mein Kind?ZuhörenEinordnenPlanenBegleitenEntwickelnAus Unsicherheit entsteht Orientierung.
Bevor Sie Kontakt aufnehmen

Sie müssen vor dem ersten Gespräch noch nicht alle Antworten kennen.

?Vielleicht wissen Sie nicht, ob Lerntherapie wirklich notwendig ist.
?Vielleicht gibt es noch keine Diagnose.
?Vielleicht hat Ihr Kind bereits unterschiedliche Förderangebote ausprobiert.
?Vielleicht sind Sie unsicher, welches ZiLE Angebot passen könnte.
?Vielleicht möchten Sie zunächst einfach verstehen, warum Lernen so anstrengend geworden ist.

Genau dafür ist das persönliche Beratungsgespräch da.

Sie müssen die Situation nicht selbst diagnostizieren.

Sie müssen noch keine Entscheidung treffen.

Sie dürfen zunächst erzählen, beobachten und Fragen stellen.

Der erste Schritt ist keine Anmeldung.Der erste Schritt ist Orientierung.
Der Ablauf

Vom ersten Kontakt zum individuellen Lernweg

Jede Zusammenarbeit folgt einem klaren, nachvollziehbaren Weg – und bleibt dabei individuell.

01

Kontakt aufnehmen

Eltern schildern kurz die aktuelle Situation und ihr Anliegen. Eine fertige Diagnose ist nicht erforderlich.

02

Erstes Beratungsgespräch

Gemeinsam ordnen wir ein, was aktuell schwerfällt, seit wann, was bereits versucht wurde und welche Ziele im Vordergrund stehen.

03

Entscheidung über den passenden nächsten Schritt

Nicht jede Anfrage führt automatisch in Lerntherapie. Wir überlegen gemeinsam, welcher nächste Schritt fachlich sinnvoll ist.

04

Diagnostische Startphase

Wenn individuelle Lerntherapie sinnvoll erscheint, betrachten wir Kompetenzen, Denkwege, Strategien, Ressourcen und zentrale Lernhürden.

05

Individueller Förderplan

Aus den Beobachtungen entsteht ein strukturierter Lernweg – abgeleitet aus der Ausgangslage des Kindes, nicht pauschal festgelegt.

06

Regelmäßige Begleitung

Die Förderung folgt dem individuellen Lernweg: fachliche Grundlagen, Denkwege, Strategien, Selbststeuerung und Transfer.

07

Entwicklungsgespräche

Die Entwicklung wird regelmäßig gemeinsam reflektiert – nach etwa 20 Einheiten ist ein ausführlicheres Entwicklungsgespräch vorgesehen.

08

Transfer und weitere Planung

Wir betrachten, wie Lernfortschritte zunehmend auch außerhalb der Lerntherapie nutzbar werden und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind.

Kein Kind wird bei ZiLE einfach in ein vorhandenes Programm eingeordnet.

Der Lernweg entsteht aus der individuellen Ausgangslage.

Schritt 1 – Kontakt

Der erste Kontakt darf unkompliziert sein

Für die erste Anfrage reichen wenige Informationen. Die wesentlichen Fragen klären wir gemeinsam im persönlichen Gespräch – Sie müssen keine ausführliche Vorgeschichte formulieren.

Hilfreiche Angaben für die erste Anfrage
  • Name und Alter des Kindes
  • Klassenstufe
  • Aktuelle Beobachtungen
  • Bisherige Förderung
  • Vorhandene Diagnosen, falls vorhanden
  • Gewünschte Form der Kontaktaufnahme

Kontaktformular

Schildern Sie kurz Ihre Situation und Ihren Rückrufwunsch.

Telefon

Klare Fragen können direkt besprochen oder ein Termin vereinbart werden.

E-Mail

Unterlagen und erste Informationen können sicher vorbereitet werden.

Schritt 2 – Beratung

Zuhören, einordnen und erste Orientierung gewinnen

Das persönliche Beratungsgespräch bildet die Grundlage jeder möglichen Zusammenarbeit. Es ist kein Test und keine Prüfung – für Eltern nicht und für das Kind nicht.

Es dient dazu, die Situation verständlich einzuordnen und zu klären, ob ZiLE grundsätzlich eine passende Unterstützung anbieten kann.

Eine gute Zusammenarbeit beginnt nicht mit einer Methode.Sie beginnt mit Zuhören.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
die aktuelle Situationdie schulische Entwicklungbisherige Förderangeboteerkennbare Stärkenanhaltende Schwierigkeitenemotionale Belastungenvorhandene DiagnosenErwartungen und Zielemögliche nächste Schritte
Häufige Elternfrage

Elterngespräch oder gemeinsames Kennenlernen?

Ob das Kind am ersten Gespräch teilnimmt, hängt vom Alter, von der Situation und vom Anliegen ab. Die passende Form wird immer vor dem Termin gemeinsam abgestimmt.

Erstgespräch mit den Eltern

So können Belastungen, schulische Erfahrungen und organisatorische Fragen offen besprochen werden – ohne dass sich das Kind beobachtet fühlt.

Gemeinsames Kennenlernen

In anderen Fällen kann es hilfreich sein, wenn das Kind von Beginn an dabei ist und ZiLE in ruhiger Atmosphäre kennenlernt.

Das erste Kennenlernen soll Sicherheit schaffen.Nicht zusätzlichen Leistungsdruck.
Ehrliche Empfehlung

Nicht jedes Gespräch führt automatisch zu einer Lerntherapie

Nach dem Beratungsgespräch kann sich zeigen, welcher Weg fachlich sinnvoll ist – und das ist nicht in jedem Fall eine Lerntherapie bei ZiLE.

Integrative Lerntherapie erscheint passend.
Ein präventives Förderangebot könnte ausreichen.
Ein Lern-Check oder eine diagnostische Startphase ist sinnvoll.
Cogmed könnte als zeitlich begrenztes Training passen.
Ein Kleingruppenangebot könnte passen.
Online-Lerntherapie könnte der geeignete Zugangsweg sein.
Eine andere Fachstelle sollte zunächst einbezogen werden.
Aktuell ist keine lerntherapeutische Begleitung notwendig.
ZiLE hat derzeit keinen passenden oder verfügbaren Platz.

Eine ehrliche Empfehlung kann deshalb auch bedeuten, von einer Zusammenarbeit abzuraten oder eine andere Unterstützung vorzuschlagen.

Im Mittelpunkt steht nicht die Belegung eines Platzes.Im Mittelpunkt steht eine fachlich sinnvolle Entscheidung.
Schritt 3 – Startphase

Bevor ein Förderplan entsteht, wird Lernen genau betrachtet.

Die diagnostische Startphase dient nicht allein dazu, Fehler zu zählen. Sie soll sichtbar machen, wie Ihr Kind lernt – und woran Entwicklung anknüpfen kann.

Das soll sichtbar werden
  • welche Grundlagen bereits vorhanden sind
  • wo Unsicherheiten bestehen
  • wie das Kind Aufgaben bearbeitet
  • welche Strategien genutzt werden
  • wie Informationen verarbeitet werden
  • wie stabil Konzentration und Arbeitsgedächtnis sind
  • welche emotionalen Erfahrungen das Lernen beeinflussen
  • wie Wissen auf neue Situationen übertragen wird
Mögliche Bestandteile
  • ausführliche Anamnese
  • differenzierte Lernanalyse
  • Beobachtung von Lernverhalten
  • Analyse von Denkwegen
  • Einschätzung von Lernstrategien
  • Konzentration und Selbststeuerung
  • Analyse vorhandener Schulunterlagen
  • Gespräch mit dem Kind
ZiLE stellt keine medizinischen oder psychotherapeutischen Diagnosen. Die Startphase dient der lerntherapeutischen Einschätzung und Förderplanung.
Wir betrachten nicht nur, welche Antwort falsch war.Wir möchten verstehen, wie das Kind zu dieser Antwort gekommen ist.
Ressourcenorientierung

Eine gute Analyse beginnt nicht bei den Defiziten.

Kinder bringen immer bereits Fähigkeiten, Erfahrungen und Lösungswege mit. Deshalb betrachtet ZiLE nicht nur Schwierigkeiten, sondern ebenso das, worauf sich aufbauen lässt.

Förderung beginnt nicht bei dem, was fehlt.Sie beginnt bei dem, woran Entwicklung anknüpfen kann.
vorhandene KompetenzenInteressenhilfreiche Strategienstabile Lernbereichebesondere WahrnehmungsstärkenSituationen, in denen Lernen besser gelingtmotivierende Themensoziale und persönliche Ressourcen
Schritt 4 – Auswertung

Aus Beobachtungen wird eine verständliche Einschätzung

Nach der Startphase werden die Ergebnisse fachlich ausgewertet und verständlich mit den Eltern besprochen. Das Auswertungsgespräch beantwortet unter anderem:

Wo steht das Kind aktuell?
Welche Grundlagen sind bereits sicher?
Welche Zusammenhänge fehlen?
Welche Strategien werden genutzt?
Welche Belastungen beeinflussen das Lernen?
Welche Ziele sind realistisch?
Welche Form der Begleitung erscheint sinnvoll?

Eltern erhalten keine unverständliche Sammlung von Testergebnissen. Die Erkenntnisse werden so erklärt, dass nachvollziehbar wird, warum ein bestimmter Förderweg empfohlen wird.

Transparenz bedeutet:Sie wissen nicht nur, was empfohlen wird.Sie verstehen auch, warum.
Schritt 5 – Förderplan

Kein starres Programm.
Ein klarer Entwicklungsweg.

Auf Grundlage der Startphase entsteht ein individueller Förderplan. Er ist kein unveränderlicher Ablauf, sondern wird regelmäßig überprüft und an die tatsächliche Entwicklung angepasst.

Ein Förderplan gibt Orientierung.Entwicklung bleibt trotzdem beweglich.
Der Förderplan beschreibt
  • die Ausgangslage
  • vorhandene Stärken
  • zentrale Entwicklungsbereiche
  • konkrete Lernziele
  • geeignete Denkanker und Lernzugänge
  • die geplante Förderform
  • Möglichkeiten für Transfer
  • Zeitpunkte für Reflexion und Anpassung
Der rote Faden

Jede Begleitung folgt einem gemeinsamen roten Faden

1OrientierungDas Kind erkennt, worum es geht und wo es beginnen kann.
2VerstehenZusammenhänge, Muster und Beziehungen werden sichtbar.
3StrategienAus dem Verständnis entstehen nachvollziehbare Denkwege.
4SelbststeuerungDas Kind übernimmt zunehmend Verantwortung für den eigenen Lernprozess.
5TransferDas Kind nutzt Strategien und Verständnis zunehmend in Schule und Alltag – das ist das Ziel.
Transfer ist das Ziel.Die Stufen sind kein starrer Treppenweg – neue Lerninhalte können erneut Orientierung brauchen.
Schritt 6 – Begleitung

Was passiert in der regelmäßigen Lerntherapie?

Die Förderung folgt dem individuellen Lernweg und findet in einem verbindlichen, regelmäßig wiederkehrenden Rahmen statt. Je nach Ausgangslage können unterschiedliche Bereiche im Mittelpunkt stehen:

Nicht jedes Kind bearbeitet alle Bereiche. Regelmäßigkeit ist wichtig, weil neue Denk- und Orientierungssysteme Zeit benötigen, um stabil und selbstständig nutzbar zu werden.

Die Förderung folgt dem individuellen Bedarf.Nicht einem festen Standardprogramm.
LesenRechtschreibungLRSRechnenDyskalkulieLernorganisationKonzentrationArbeitsgedächtnisLernstrategienSelbstkontrolleUmgang mit FehlernTransfer
Häufige Frage

Eine einzelne Stunde zeigt selten, was ein Kind wirklich braucht.

Ein sinnvoller Lernweg beginnt nicht mit einer zufälligen Übungsstunde. Er beginnt damit, die Ausgangslage zu verstehen. Eine einzelne Probestunde kann leicht einen falschen Eindruck vermitteln – der erste Kontakt bleibt dabei selbstverständlich unverbindlich.

Warum eine Probestunde täuschen kann

  • Das Kind befindet sich in einer ungewohnten Situation.
  • Die Fachkraft kennt die Lernentwicklung noch nicht.
  • Denkwege, Strategien und Belastungen werden erst im Verlauf sichtbar.

Stattdessen gibt es bei ZiLE

  • ein persönliches Beratungsgespräch
  • ein behutsames Kennenlernen
  • eine strukturierte Startphase
  • eine transparente Auswertung
  • eine gemeinsame Entscheidung
Verbindlichkeit beginnt nicht mit einem schnellen Vertrag.Verbindlichkeit beginnt mit einer sorgfältigen Entscheidung.
Gemeinsam

Eltern sind wichtige Partner im Entwicklungsprozess

Eltern kennen ihr Kind, seinen Alltag und seine bisherigen Erfahrungen.

+

ZiLE beobachtet Lernprozesse, Denkwege und Entwicklungsmöglichkeiten. Beide Perspektiven gehören zusammen.

transparente Rückmeldungengemeinsame Zielklärungregelmäßige GesprächeEinordnung schulischer EntwicklungenAustausch über BelastungenAbsprachen zu hilfreichen Rahmenbedingungen

Eltern werden einbezogen. Sie müssen jedoch nicht selbst zur Lerntherapeutin werden. ZiLE vermeidet es, den Familienalltag mit zusätzlichen umfangreichen Übungsplänen zu belasten.

Eltern sollen den Lernweg verstehen.Sie sollen ihn nicht allein tragen müssen.
Auswertung

Entwicklung wird regelmäßig sichtbar gemacht

20Nach etwa 20 Förderstunden folgt eine ausführlichere gemeinsame Reflexion mit den Eltern
Förderung soll nicht im Verborgenen stattfinden.Eltern dürfen wissen, woran gearbeitet wird und wie sich Entwicklung zeigt.

Gemeinsam betrachten wir

  • welche Fortschritte sichtbar sind
  • welche Strategien sicherer werden
  • wo weiterhin Unterstützung benötigt wird
  • wie sich Selbstvertrauen und Selbstständigkeit entwickeln
  • wie der Transfer in Schule und Alltag gelingt
  • welche Ziele angepasst werden sollten
  • wie die weitere Begleitung aussehen kann

Auch zwischen diesen ausführlichen Gesprächen findet bei Bedarf ein transparenter Austausch statt. Organisatorisch sind Abweichungen vom genauen Zeitpunkt möglich.

Vernetzt arbeiten

Lernen findet nicht nur bei ZiLE statt

Schulische Anforderungen, Unterrichtserfahrungen und weitere Unterstützungsangebote können für die Lernentwicklung wichtig sein. Wenn es fachlich sinnvoll ist und die Eltern zustimmen, kann ein Austausch erfolgen mit:

ZiLE
LehrkräftenSchulenSchulbegleitungenJugendämternmedizinischen Fachpersonentherapeutischen Fachstellenanderen beteiligten Institutionen

Ein Austausch erfolgt nur mit transparenter Abstimmung und unter Beachtung des Datenschutzes.

ZiLE ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder heilpädagogische Behandlung. Lerntherapie kann jedoch einen wichtigen Beitrag zur schulischen Lernentwicklung und zum Transfer leisten.

Gute Zusammenarbeit bedeutet nicht, dass alle dieselbe Aufgabe übernehmen.Sie bedeutet, dass unterschiedliche Perspektiven sinnvoll verbunden werden.
Wirkung im Alltag

Lernen zeigt sich nicht nur im Förderraum

Ein Kind kann eine Strategie in einer vertrauten Fördersituation anwenden und sie in der Schule trotzdem noch nicht sicher nutzen. Deshalb gehört der Transfer fest zur ZiLE Begleitung. Transfer bedeutet:

Strategien in neuen Aufgaben anwenden
bekannte Strukturen in veränderter Form erkennen
Lernwege unter Zeitdruck nutzen
Ergebnisse selbst kontrollieren
Hilfe angemessen einfordern
schulische Anforderungen zunehmend selbstständig bewältigen
Transfer ist kein Zusatz.Transfer ist das Ziel.
Verlauf

Wie lange dauert eine Lerntherapie?

Die Dauer einer lerntherapeutischen Begleitung lässt sich nicht pauschal festlegen. Sie hängt unter anderem ab von:

ZiLE arbeitet nicht mit einer vorab versprochenen Anzahl an Stunden. Die Entwicklung wird regelmäßig ausgewertet. Gemeinsam wird entschieden, ob Ziele angepasst, die Begleitung fortgeführt oder schrittweise beendet wird.

Eine verantwortungsvolle Lerntherapie verspricht kein festes Enddatum.Sie macht Entwicklung transparent.
der Ausgangslage
der Dauer der bisherigen Schwierigkeiten
vorhandenen Grundlagen
emotionalen Belastungen
der Regelmäßigkeit
den Entwicklungszielen
der Fähigkeit zum Transfer
begleitenden Unterstützungsbedarfen
Ziel der Begleitung

Das Ziel ist nicht dauerhafte Förderung.
Das Ziel ist zunehmende Selbstständigkeit.

Eine Begleitung kann schrittweise beendet werden, wenn:

zentrale Grundlagen stabiler geworden sind
Strategien selbstständig genutzt werden
Transfer zunehmend gelingt
das Kind Fehler selbst kontrollieren kann
schulische Anforderungen bewältigbarer werden
weitere Ziele außerhalb des ZiLE Rahmens besser bearbeitet werden können

Ein Abschluss wird nicht plötzlich entschieden. Er wird gemeinsam vorbereitet und reflektiert.

ZiLE möchte Kinder nicht festhalten.ZiLE möchte sie befähigen, ihren Lernweg zunehmend selbst zu gestalten.
Lernorte

Vor Ort oder online. Der Lernweg bleibt individuell.

Vor Ort in Kyritz

Die Förderung findet in einem persönlichen, ruhigen und strukturierten Lernraum statt.

persönlicher Lernraum
Materialien
handelndes Lernen
direkte Begegnung
strukturierte Umgebung

Online

Online-Lerntherapie ist ein gleichwertiger Zugangsweg in ganz Deutschland – mit denselben fachlichen Grundlagen.

persönlicher Videokontakt
interaktive Arbeitsflächen
Handschrift
physische Materialien
Visualisierung
strukturierte Denkwege
ortsunabhängige Begleitung
Der Lernraum verändert sich.Die fachliche Grundlage bleibt.

So beginnt eine Online-Begleitung

Auch Familien, die Online-Lerntherapie nutzen möchten, durchlaufen einen sorgfältigen Aufnahmeprozess. Die Entscheidung für Online erfolgt nicht automatisch aufgrund der Entfernung, sondern nach gemeinsamer Einordnung.

Online-Beratungsgespräch
technische Voraussetzungen klären
Arbeitsplatz zu Hause betrachten
Materialbedarf abstimmen
prüfen, wie selbstständig das Kind technisch arbeiten kann
gegebenenfalls Eltern beim Einstieg einbeziehen

Online-Lerntherapie ist nicht für jedes Kind gleich gut geeignet. Ob das Format zur Situation des Kindes passt, wird gemeinsam eingeordnet.

Technische Voraussetzungen

Für Online-Termine genügt in der Regel eine einfache Ausstattung:

Laptop oder Tablet
stabile Internetverbindung
ruhiger Arbeitsplatz
Videokonferenz-Möglichkeit
Papier und Schreibmaterial
gegebenenfalls vorbereitete Materialien
Vor dem Start

Klare Vereinbarungen schaffen Sicherheit

Vor Beginn der Zusammenarbeit werden alle organisatorischen Bedingungen transparent erläutert. Dazu gehören:

TerminrhythmusDauer der EinheitenKostenZahlungsweiseAusfallregelungenFerienzeitenOnline TermineDatenschutzKommunikationEntwicklungsgesprächemögliche Berichte oder Stellungnahmen

Eine Zusammenarbeit beginnt erst, wenn alle wesentlichen Fragen geklärt sind. Es soll keine versteckten Bedingungen und keine überraschenden Kosten geben.

Transparenz ist ein Teil der fachlichen Zusammenarbeit.
Kosten & Finanzierung

Was kostet eine Begleitung bei ZiLE?

Die Kosten richten sich nach Angebot, Umfang, Förderform und Begleitungsbedarf. Deshalb wird der genaue finanzielle Rahmen vor Beginn transparent erläutert.

ZiLE arbeitet überwiegend auf Selbstzahlerbasis. Abhängig von der individuellen Situation können unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Hilfen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden.

Ob eine Kostenübernahme möglich ist, hängt von den jeweiligen gesetzlichen, institutionellen und persönlichen Voraussetzungen ab. Eine pauschale Zusage kann ZiLE nicht geben.
Finanzielle Rahmenbedingungen werden vor Beginn offen besprochen.
Mögliche Bereiche
Beratungsgespräch
diagnostische Startphase
Lerntherapie
Kleingruppenangebote
Cogmed Training
Intensivangebote
Berichte oder zusätzliche Gespräche
Qualität vor Quantität

Qualität vor Quantität – fachlich verantwortungsvolle Begleitung

Lerntherapie umfasst mehr als den sichtbaren Termin mit dem Kind. Zu einer qualitätsorientierten Begleitung gehören:

Damit für jedes Kind ausreichend Zeit und fachliche Aufmerksamkeit vorhanden ist, arbeitet ZiLE bewusst nicht mit beliebig vielen parallelen Förderplätzen. Die verfügbaren Kapazitäten können je nach Angebot und Zeitraum variieren – im persönlichen Gespräch informieren wir über den aktuellen Stand. Es geht nicht darum, künstlichen Druck aufzubauen.

Qualität vor Quantität.Verantwortung vor Wachstum.
01Vorbereitung
02Dokumentation
03Auswertung
04Förderplanung
05Materialentwicklung
06Elterngespräche
07fachliche Reflexion
08mögliche Abstimmungen mit Schulen und Fachstellen
Wenn gerade kein Platz frei ist

Was passiert, wenn aktuell kein Platz verfügbar ist?

Wenn aktuell kein geeigneter Förderplatz verfügbar ist, kann abhängig von Situation und Angebot eine Aufnahme auf die Warteliste möglich sein. Dabei wird transparent kommuniziert:

ob eine Warteliste geführt wird
für welches Angebot sie gilt
ob ein realistischer Zeitraum eingeschätzt werden kann
ob zwischenzeitlich andere Schritte sinnvoll sind
ob ein Präventions, Gruppen oder Online Angebot verfügbar ist

Eine Warteliste ersetzt keine notwendige akute Unterstützung. Bei starker emotionaler, medizinischer oder schulischer Belastung sollten Eltern weitere geeignete Fachstellen einbeziehen.

Auch wenn kein Platz verfügbar ist, soll die Rückmeldung ehrlich und orientierend bleiben.
Region & Reichweite

Aufnahme bei ZiLE in Kyritz und online deutschlandweit

Ob Familien aus Kyritz und Umgebung vor Ort kommen oder Online-Lerntherapie in ganz Deutschland nutzen – beide Zugangswege sind gleichwertig.

Vor Ort in der Region

KyritzWittstockPritzwalkPerlebergHavelbergNeuruppinOstprignitz-RuppinPrignitz

Online deutschlandweit

Deutschlandweit
Der Lernraum verändert sich. Die fachliche Grundlage bleibt.
Häufige Fragen

Antworten rund um Aufnahme und Zusammenarbeit

Mit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme. Sie schildern kurz die Situation, danach folgt ein Beratungsgespräch, in dem gemeinsam eingeordnet wird, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Nein. Eine bestehende Diagnose ist keine Voraussetzung für die erste Kontaktaufnahme. Sie dürfen sich auch melden, wenn Sie nur beobachten, dass etwas beim Lernen nicht weitergeht.
Wir schauen gemeinsam auf die aktuelle Situation: Was fällt schwer, seit wann, was wurde bereits versucht, welche Beobachtungen und Ziele gibt es. Es geht nicht darum, Eltern zu testen, sondern die Situation zu verstehen.
Eine fachliche Startphase, in der Lernstand, Denkwege, Strategien, Ressourcen und zentrale Lernhürden betrachtet werden – als Grundlage für einen individuellen Lernweg.
Nein. ZiLE bietet keine medizinische Diagnostik. Es handelt sich um eine lerntherapeutische Einschätzung der individuellen Ausgangslage.
Aus den Beobachtungen der Startphase. Ziele und Schwerpunkte werden nicht pauschal festgelegt, sondern aus dem gesamten Lernprofil des Kindes abgeleitet.
In der Regel in regelmäßigen Einheiten. Der genaue Rhythmus richtet sich nach Bedarf, Alter und Situation des Kindes und wird gemeinsam abgestimmt.
Das hängt von Ausgangslage, Zielen, Entwicklung und Komplexität ab. Der Lernweg wird regelmäßig reflektiert – nicht möglichst lange, sondern so lange, wie es fachlich sinnvoll ist.
Nach einer längeren Förderphase, etwa nach 20 Förderstunden, wird die Entwicklung ausführlicher gemeinsam betrachtet: Fortschritte, bestehende Hürden, Transfer und die weitere Planung. Abweichungen sind je nach Situation möglich.
Über regelmäßige Rückmeldungen, Entwicklungsgespräche und verständliche Erklärungen. Eltern sollen verstehen, was passiert – sie müssen die Therapie aber nicht zu Hause fortführen.
Wenn es sinnvoll ist und Sie es wünschen, kann ein Austausch mit Schule, Lehrkräften oder anderen Fachpersonen hilfreich sein – ausschließlich mit Ihrer Zustimmung und unter Beachtung des Datenschutzes.
Ja. Online-Lerntherapie ist ein gleichwertiger Zugangsweg in ganz Deutschland, mit denselben fachlichen Grundlagen wie vor Ort.
Ebenfalls über einen sorgfältigen Aufnahmeprozess: Online-Beratungsgespräch, Klärung der technischen Voraussetzungen und gemeinsame Einordnung, ob das Format zur Situation des Kindes passt.
Nicht automatisch. Ob Online passt, wird individuell eingeordnet und hängt nicht allein von der Entfernung ab.
Die Kosten richten sich nach Art und Umfang des Angebots. Der finanzielle Rahmen wird vor Beginn im persönlichen Gespräch transparent besprochen.
Die verfügbaren Kapazitäten können je nach Angebot und Zeitraum variieren. Im persönlichen Gespräch informieren wir über den aktuellen Stand.
Ja, ausdrücklich. Sie müssen vor dem ersten Gespräch nicht wissen, welches Angebot das richtige ist. Genau diese Einordnung erfolgt gemeinsam.

Der erste Schritt ist Orientierung.

Sie müssen vor dem ersten Gespräch nicht wissen, welche Förderung Ihr Kind braucht. Schildern Sie uns kurz die aktuelle Situation. Gemeinsam schauen wir, welcher nächste Schritt sinnvoll sein kann.

Vor Ort in Kyritz und online deutschlandweit.